Menu Content/Inhalt

Vom 20. bis 28. Juni fand die diesjährige Kieler Woche statt.
Auslaufen Olympiahafen KielNachdem ich mich zu Beginn des olympischen Teils schon zum Training in Schilksee aufhielt, ging es zur zweiten Wochenhälfte erst richtig los.

Der Regattapart begann jedoch erst nach dem Feuerwerk der Wochenhälfte am Mittwochabend, welches direkt vor dem Olympiahafen von einem Schiff abgefeuert wurde.
Leider war der Wind zum Regattastart ernüchternd. Noch am Trainingswochenende waren für Donnerstag 20 Knoten vorhergesagt; Die Realität sagte etwas anderes: 6 Knoten Wind und eine fiese Welle. Da diese Bedingungen noch meine Schwachstelle sind, lag ich nach dem ersten Tag nur auf Platz 15. Im Wettfahrt-Prinzip ohne Gruppensegeln mit 46 Startern gelangen mir nur die Platzierungen 15, 20 und 13.
Einlaufen im Olympiahafen KeilDer zweite Tag sollte, wie bei der YES, auch nach gleichen Bedingungen am Vortag, wieder zur Aufholjagt genutzt werden. Doch wie es immer der Fall ist, der Wind spielte mal wieder nicht mit. So wurde der erste Start auf Grund des Wetterberichtes um drei Stunden nach hinten verschoben. – Zum Glück konnte es dann aber losgehen. Nach einem Schlepp zur Regattabahn fanden wir einen schwachen Ostwind mit um die 7 Knoten vor.
Diesmal sollte ich es jedoch besser machen. Nach einigen Tipps vom Trainer stellte ich mich schon viel besser an, was man an den Platzierungen 10, 9 und 8 auch erkennen kann.

Am dritten Regattatag wollte ich, auf dem 10. Gesamtrang liegend, aber doch noch etwas mehr rausholen. Bei einer Windstärke von 10-13 Knoten war das nun auch richtig möglich.
2, 10, 4, das hieß schon einmal Gesamtrang 8. Glücklich und mit Hunger auf den letzten Tag der Kieler Woche kam ich am Nachmittag vom Wasser.
Ich  fokussierte mich. Bei guten 15 Knoten wollte ich es wissen. – Da die linke Seite deutlich besser aussah als die rechte, ging es im ersten Lauf dieses Tages dort entlang. Leider lag der Kurs etwas schief, weshalb ich es nicht mehr schaffte über das Feld zu kommen. Nachdem ich somit als 5.-Letzter die erste Tonne erreichte, hieß es arbeiten. Mehr als sonst, um nicht mehr zurück zu fallen. Dieses Vorhaben gelang. Ich konnte mich im Ziel noch auf einen 13. Platz retten, wodurch ich meinen Streicher nicht verschlechterte.
EröffnungsfeuerwerkIm letzten Regattarennen setzte ich von weiter vorne an. Als Dritter an der Luvmarke konnte ich mich auf der ersten Outerloop-Kreuz an die Spitze des Feldes setzen. Mit einer strikten Feldkontrolle auf der zweiten Kreuz, war mir dieser Platz nicht mehr abzunehmen. Auch, wenn es unter den ersten drei recht eng herging, behielt ich zum Schluss einen kühlen Kopf.
In der Gesamtwertung konnte ich mich noch um einen Platz verbessern und schloss meine erste Kieler Woche mit einem guten 7. Platz ab.

Felix Laukhardt; GER 207334