Menu Content/Inhalt

Den ersten Morgen in Rerik haben wir gemeinsam bei einem Frühstück verbracht. Dabei haben wir auch den kommenden Tag besprochen.Anschließend haben wir uns zum Anleger aufgemacht, was für die Jugend Joggen bedeutet.

Als wir vor dem Vereinshaus am Anleger ankamen, wurden wir von Marc Nicolaisen, dem Präsident der Cadet-Klassenvereinigung begrüßt, der gerade den Rumpf des Cadets schliff, der wie sich später herausstellen sollte, unser Leihboot war.

Angefangen haben wir mit schriftlichen, ganz allgemeinen Übungen. Dann haben wir gemeinsam mit Marc das Leihboot "Funny" aufgebaut.Nach einer Pause haben wir dann mit örtlichen Seglerinnen, die schon Erfahrung hatten weitere Cadets segelklar gemacht und sind dann mit ihnen rausgefahren, während Marc, Doris und Ernst, ein weiterer Trainer des dortigen Vereins, in zwei Motorbooten mitgefahren sind, um mit Anweisungen zu helfen.

Um die Bootsklasse kennenzulernen, bin ich erst als Vorschoter mitgefahren. Ich habe sofort gemerkt, dass ein Cadet deutlich weniger stabil ist als die Kielboote, die ich bisher gesegelt bin. Nach ca. 20 min. Manöver haben wir dann einen Beileger gemacht und die Plätze getauscht. Noch einmal deutlich intensiver habe ich gemerkt, wie viel anspruchsvoller der Cadet  war als ein Kielboot. Zum Glück hatte ich aber einen erfahrenen Vorschoter und einen Cadetclass Präsidenten, die mich angewiesen haben. Auf diese Art und Weise habe ich nicht nur über die Bootsklasse viel gelernt. Anschließend sind wir wieder in den Hafen eingefahren und haben die Boote wieder an Land geholt.

Am nächsten Tag haben wir dann gemeinsam und zur Übung in aller Sorgfalt das Leihboot aufgetakelt und wieder gewassert. Dann haben wir eine Leine an das Ruder der "Funny" gebunden und die Segel in Vorwindstellung gebracht, sodass sie stabil unter Wind im Hafen lag. (Wir haben das im Nachhinein dann liebevoll ‚Vorwindsimulator‘ genannt.) Anschließend haben wir uns nacheinander hineingesetzt und haben die Halse noch einmal geübt und gelernt, einen Spinnaker zu benutzen, wobei das Boot einmal beinahe nach vorne gekentert wäre.

Zum Abschluss haben wir dann noch einige Fotos mit Marc, der ,,Funny`` und unserer Vereinsjugend gemacht. Danach haben wir dann das Leihboot abgetakelt, abgebaut und auf den Anhänger verladen. Dann wurden wir von Marc, Ernst und Sylvia, der Sportwartin der Cadet-Klassenvereinigung verabschiedet und haben noch ein letzten Eis gegessen bevor wir dann schlussendlich wieder Richtung Offenbach gestartet sind.

Jascha Krekeler, SCU