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Am 1. und 2. September trafen sich die Segelbegeisterten wieder beim Segelclub Undine zum traditionellen Maa-Cup. Der Maa-Cup ist ein für unsere Verhältnisse großer klassischer Pokal, der als Wanderpokal dem Verein zugesprochen wird, der am erfolgreichsten in allen gewerteten Klassen segelt. In seiner langen Tradition hat dieser aber leider den Segelclub Undine noch nie verlassen. Sollte sich daran 2012 etwas ändern?

Vier Crews von befreundeten Segelclubs starteten zumindest den Versuch. Nach kurzer Startverschiebung wurde am Samstag gegen 15:15Uhr gestartet. Mit einer Rekordbeteiligung von 19 Schiffen ging es in zwei Startgruppen über die Regattastrecke. Schnell wurde deutlich, welche Crews das Revier kannten. Der Wind war für den Vortrieb durchaus ausreichend, nur seine Richtung war nicht immer vorhersehbar. Im ersten Lauf gab es Momente, da stellte er den Betrieb auch komplett ein, sodass manch ein Boot erst einmal einparkte. Im zweiten Lauf wehte der Wind konstanter. In allen Bootsklassen wurde das Letzte gegeben. Das anschließende Essen war redlich verdient. Steaks und Bratwurst vom Grill, als Beilage selbstgemachte Salate und das obligatorische Bier dazu, vereinten die zuvor hart kämpfenden Kontrahenten. Das milde Klima ließ den Abend erst spät ausklingen.

Kerstin schlief die Nacht im Clubhaus, um rechtszeitig am nächsten Morgen das Frühstück vorzubereiten. Auch andere helfende Hände waren schon früh unterwegs, damit pünktlich um 9:00 Uhr gegessen werden konnte. Bereits um diese Uhrzeit war es schon so warm, dass man sich nicht am Kaffe wärmen brauchte. Dies lag auch daran, dass kein Lüftchen wehte. Alles sah danach aus, dass es keine Wettfahrt mehr gab. Ab 10:30 Uhr fing das Wasser sich an manchen Stellen an zu kräuseln, was erfahrungsgemäß auf Wind hindeutet. Nachdem der Regattaleiter um 11:30 Uhr noch einmal den Wind auf der Regattabahn gemessen hatte, wurden die Boote zum Start aufgefordert.

Herbert, unser Regattaleiter, hatte auch diesmal wieder den richtigen Riecher. Auch wenn der Wind etwas löchrig war und nicht mehr so kräftig wehte wie am Vortag, konnten noch zwei Läufe gesegelt werden. Damit war auch dann die Ausschreibung ausgereizt. Aufgrund der engen Zieleinläufe war aber noch kein klarer Sieger in den einzelnen Klassen erkennbar. Beim anschließenden Mittagessen war das Hauptgesprächsthema „an welche Stelle liegen wir“. Das feurige Chilli Con Carne heißte die Stimmung bis zur Siegerehrung weiter an. Noch vor der eigentlichen Siegerehrung wurden die Gastsegler vom neuen 1. Vorsitzenden mit Erinnerungsgeschenken bedacht. Dies sollte ein kleines Trostpflaster sein, da auch in diesem Jahr kein auswärtiger Segler in die Pokalränge gefahren ist. Nun aber sind die SCU-Mützen auch in anderen Vereinen präsent. Danach schritt unser Regattaleiter zur Siegerehrung. Die beiden Jugendlichen im Optimisten bekamen einen Sonderpokal. Unser Hessenmeister im Optimist fuhr in der Gesamtwertung der Jollen auf den zweiten Platz und erhielt damit einen weiteren Pokal. Nachdem alle Preise vergeben waren, saß man bei angenehmen Temperaturen noch einen Augenblick zusammen. In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass ein anderer Segler des Segelclub Undine Hessenmeister im 470 geworden ist. Ein erfolgreiches Wochenende für den Segelclub neigte sich zum Ende.

 

Klaus Mackeprang

1. Vorsitzender