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Sommer, Sonne, gute Laune. Dies schien das Motto der diesjährigen Regattaveranstaltung beim HSSC zu sein. Das sonnige Wetter mobilisierte viele Clubsegler, sodass ein Feld von 15 Schiffen an den Start gehen konnte. Der Segelclub Undine war mit 3 Schiffen vertreten, 2 gehörten zu den größten teilnehmenden Schiffen.
Am Samstag war das Wetter ideal für die Fraktion der Sonnenanbeter oder den extremen Leichtwindsegler. Auf dem sehr kurzen Kurs gab es immer wieder Augenblicke, an den der Main eher einem Ententeich glich, mit spiegelglatter Oberfläche. Gerade die schweren Schiffe taten sich schwer, den wenigen Wind in Vortrieb umzusetzen. Die Wettfahrtleitung hatte dann ein Einsehen, zumal für den Sonntag mehr Wind vorhergesagt wurde. Der angebrochene Nachmittag klang mit frischem Grillfleisch und Freibier bei bestem Wetter aus.
Der nächste Tag brachte tatsächlich mehr Wind. Nur die Verdopplung von „wenig“ ist nicht gleich „viel“. Er blies durchgängig und gerade die Jollen konnten ihr leichtes Gewicht vorteilhaft nutzen. Auch die nicht immer so hydrodynamisch wirkenden Optimisten konnten den wenigen Wind gut umsetzten. Anders bei der BM-Jolle oder der mitfahrenden Varianta. Besonders beeindruckend die BM-Jolle unter Spinnaker Richtung Leetonne und die Varianta ebenfalls unter Spinnaker entgegenkommend Richtung Luvtonne unterwegs. Es wurde versucht mit allen Mitteln den Wind einzufangen.
Bei den Jollen sah das schon anders aus. Scheinbar ohne große Probleme nahmen sie Fahrt auf und rasten über die Regattabahn. An der Spitze der Zweikampf zwischen dem Finn von der Undine und dem Seggerling des HSSC. Der Finn von Andreas Kellermann entspricht dem heutigen Stand der Technik. Dazu jahrelange Segel- und Regattaerfahrung brachten letztendlich den Sieg in allen 4 Läufen zustande. Damit hatte er den Titel verteidigt. Auf dem 2. Platz landete Hermann Brandner mit dem Seggerling. Souverän wurde er in jedem Lauf auch zweiter. Der 3. Platz ging an den schnellsten Optimisten und zeigt den hohen Leistungsstandard der Jugendarbeit beim HSSC. Vorbei sind die Zeiten, wo die Optimisten behindernd das Regattafeld durchkreuzten. Hier werden Kinder und Jugendliche gezielt an den Segelsport herangeführt.
Bei der Siegerehrung dankte der neue Vorsitzende Michael Albrecht allen Beteiligten und Helfer für die geleistete Arbeit. Beim traditionellen leckeren Gyros mit selbstgemachten Salaten klang die Veranstaltung allmählich aus. Man saß gemütlich noch einen Augenblick zusammen, vernichtete den Rest Freibier und alle waren sich einig, auch 2013 wieder am Jet-Pokal teilzunehmen.
Klaus Mackeprang


Mitsegler auf einem schweren Boot des SCU