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Offenbacher Segler bei der Holländischen Meisterschaft


Am verlängerten Wochenende über Himmelfahrt  (16.05. – 20.05.2012) fand die Dutch Youth Regatta, die Holländische Meisterschaft in den Jugendbootklassen im Segeln statt. Bei internationaler Beteiligung von 22 Nationen waren in der Gruppe der Optimist‐Segler u.a. auch der Meister der Internationalen Deutschen Meisterschaft des letzten Jahres, der Niederländer Bart Lambrix, sowie Teilnehmer aus den Holländischen Antillen, Österreich, Belgien, Kroatien, Czechien, Dänemark, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Ungarn, Irland, Niederlande, Singapur, Slowenien,
Schweiz und USA sowie die Segler der Offenbacher Segelvereine dabei.  


Bereits am Mittwochnachmittag fand die Vermessung der Segelboote statt. Wie auch schon bei der Deutschen Jüngstenmeisterschaft im letzten Jahr wurde Felix Laukhardt vom SC Undine zufällig ausgewählt, dass an seinem Boot eine Vollvermessung durchgeführt wurde. Dabei wurden alle Einzelteile (Schwert, Ruder, Segel,  Mast, Spriet, Baum, Schleppleine) nachgemessen, sowie das Boot gewogen. Zum Glück war alles einwandfrei.  
Am Donnerstag fand die offizielle Eröffnungsfeier statt. Anschließend warteten die Seglerinnen und Segler neben ihren aufgebauten Booten an Land, bis die Flagge A ein Auslaufen der einzelnen Bootsklassen erlaubte. Dabei wurden alle auslaufenden Boote per Scheckkarte mit Segelnummer und Namen akribisch kontrolliert.  Bei den 298 Optimist‐Seglern, aufgeteilt in vier Gruppen, mussten die Boote entsprechend ihren Gruppenfarben nacheinander aufs Wasser gehen. Die mit den Scheckkarten versehenen Slipwagen mussten in den entsprechenden, farblich gekennzeichneten Sektoren geparkt werden. So konnte am Abend immer überprüft werden, ob alle ausgelaufenen Segler wieder an Land waren.
Geslippt wurden die Boote über eine Wiese und eine holzverkleidete Wand in den etwa einen halben Meter tiefer liegenden Stadtkanal von Workum. Zwischen Plattbodenschiffen und Kajütsegelbooten segelten die Regattateilnehmer durch die Fahrrinne hinaus aufs offene Isselmeer zu der 2,3 km entfernt liegenden Regattabahn. Bei ungünstiger Windrichtung wurden die Boote mit Schleppverbänden der Trainerboote hinausgebracht.
Am ersten Tag wurde bei schwachem Wind nur eine Wettfahrt für die erste Gruppe durchgeführt, bei der jedoch der größte Teil der Segler aufgrund des Zeitlimits nicht in die Wertung kam. Bei den anderen Startgruppen wurde vor dem Ziel abgeschossen, so dass diese Gruppen ihre erste Wettfahrt dann am zweiten Tag bei mehr Wind nachholen konnten.
Felix Laukhardt vom SC Undine OF, der zunächst in der letzten Gruppe eingeteilt war, konnte nach einem 42. Platz in der ersten Wettfahrt einen Tagessieg in der zweiten für sich verbuchen. Die dritte Wettfahrt musste seine und eine weitere Gruppe am dritten Wettfahrttag nachholen, wo auch die Wettfahrten 4 und 5 gesegelt wurden (Plätze 13, 38 und 19 für Felix Laukhardt). Somit waren die Voraussetzungen geschaffen, dass Finalrennen stattfinden konnten.  
Auf Platz 51 liegend, startete Felix Laukhardt am letzten Wettfahrttag mit den Besten im Goldfleet. Trotz seinem Ärger aufgrund der Plätze 31 und 62 verlor er aber glücklicherweise nur einen Platz und schloss die Regatta als neuntbester Deutscher mit einem 52. Platz ab und sicherte sich damit viele wertvolle Punkte für die Rangliste, in der er sich mit diesem Ergebnis unter die ersten 100 in Deutschland schob. Kim‐Christian Sator vom ORV‐S OF landete auf einem 63. Platz im Emeraldfleet.