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Zum 11 Mal fand das traditionelle „Kohl und Pinkel“ Essen des Segelclubs Undine in bewährter Kooperation in den Räumen des Frankfurter Yachtclub statt. Bei über 50 Mitessern war die Teilnehmerzahl zwar etwas weniger als in den vergangenen Jahren, dafür war das Sitzfleisch besser trainiert.

Bevor es allerdings etwas zu Essen gab, wurde gewandert. Auf besonderen Wunsch einiger Teilnehmer ging es diesmal erst um 16:00 Uhr los. Man versammelte sich vor dem Clubhaus des Frankfurter Yachtclub und bestückte den Bollerwagen mit allerlei geistigen und hochgeistigen Getränken. Aufgrund der Witterung rechneten einigen Wanderer scheinbar auch mit Schneestürmen oder das man die Zivilisation aus den Augen verliert und packten zusätzlich noch Schmalzbrote, Frikadellen und Käse in den Wagen. So ausgerüstet ging es in die eisige Natur Richtung Friedensbrücke. Immer am Main entlang marschierten die wettfesten Segler am Westhafen entlang über die Eisenbahnbrücke ihrem Ziel entgegen. Zu Erschöpfungszuständen kam es nicht, da der Weg durch unzählige Pausen unterbrochen wurde, um sich flüssig oder fest zu ernähren.

Um 18:30 saß man hungrig und gutgelaunt in den geheizten Clubräumen des Frankfurter Yachtclub und der Kohlgeruch ließ den Magen in den Keller sacken. Gudrun eröffnete wie immer die Schlacht zum Essen. Ein Ritual, welches alle anwesenden kannten. Wie so häufig bei solchen Veranstaltungen sieht man kaum neue Gesichter. Vielmehr kann man feststellen, wie Hund und Herrchen sich in den letzten Jahren entwickelt haben.

Die Siegerehrung des besten SIFO-Seglers fand wegen der Auflösung der SIFO nicht mehr statt. Der Pokal „Schoppendeckel“ bleibt bei der Undine, da bisher alle Titel an den SCU gingen.

Frank’s Dessertvariationen rundeten das köstliche Mal ab und der eine oder andere Schnaps wurde zwischendurch getrunken, damit der Grünkohl rutscht.

Die Wanderung, das üppige Essen, die geistigen Getränke, sorgten dafür, dass die letzten Segler gegen 23:30 Uhr die Veranstaltung verließen. Manche mit Grünkohl und Pudding im Gepäck, da wieder viel zu viel gekocht wurde. Aber alle waren sich einig, 2014 sehen wir uns wieder bei „Kohl und Pinkel“ vom Segelclub Undine im Frankfurter Yachtclub.

 

Klaus Mackeprang

Segelclub Undine

Weitere Bilder

In der Trattoria und Pizzeria Santa Lucia fand die diesjährige Ehrung der Vereinsmeister des Segelclub Undine statt. Es wurden die besten Segler in ihren Bootsklassen geehrt. Bei den Optimisten belegte der derzeitige Hessenmeister Felix Laukhardt den ersten Platz. Bei den Jollen wurde Karlo Schmiedel Vereinsmeister. Dies ist nur einer der Titel seiner diesjährigen Regattasaison. Daneben wurde er noch Hessenmeister im 470, Deutscher Meister in der Kategorie Grand Master und 5. in der Weltmeisterschaft in dieser Klasse. Bei den Kajütbooten verteidigte der Vorjahressieger Bernd Balke mit seiner Vorschoterin Maryla Müller den Titel. Neu bei den offenen Kielbooten und gleich Vereinsmeister wurde Stephan Laukhardt mit seiner Crew Gerhard Laukhardt und Lea Laukhardt.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt im abgelaufenen Jahr war der Gewinn des Vereins der Offenbacher Stadtmeisterschaft in allen Bootsklassen. Zu den weiteren regionalen Erfolgen zählt der Gewinn des Jet-Pokals und der Blechdibbe, die im 5 Jahr in Folge nach Offenbach geholt wurde. In der Klasse der offenen Kielboote ist der Segelclub Undine auch Frankfurter Stadtmeister.

Neben den sportlichen Erfolgen wurden zwei langjährige Vereinsmitglieder geehrt. Jürgen Breimer für 25 Jahre Mitgliedschaft, davon 13 Jahre als 1. Vorsitzender. Die zweite Ehrung galt Sieglinde Decius für 40 Jahre Treue zum Verein.

Klaus Mackeprang

1. Vorsitzender

Am 12./13. Mai hat Felix Laukhardt die Hessenmeisterschaft in der Opti A Klasse geholt. Nachdem er schon im letzten Jahr in Langen mit 4 ersten Plätzen eine gute Ausgangsbasis gelegt hat, konnte er noch 2 weitere Wettfahrtsiege erringen und stand damit schon vor dem letzten Lauf als Meister fest. Nach Zieldurchgang wurde dann noch auf dem Wasser die Hessenflagge gehisst und eine Ehrenrunde auf dem Niddastausee gedreht. Die Goldmedaille wurde bei der Siegerehrung durch Lutz Bodo Veil vom HSeV überreicht.

Seit letzten Samstag, den 27.10., ist unser Vereinsgelände winter- und hochwasserfest - auch die Stege sind raus. Bei doch schon winterlichen Verhältnssen war das eine unangenehme Aufgabe.

Da auch unser Clubhaus über Winter nicht nutzbar ist, werden wieder Stammtische beim Apfelwein Klein (s. Termine rechts) stattfinden. Außerdem hat uns der ORV-S eingeladen, die verbleibenden Mittwochabende bei ihm zu verbringen. (rja)

Felix Laukhardt ist Werksfahrer für den VAPOR Optimist


Am Rande der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft (IDJüM) 2012 in Blossin am Wolziger See (Brandenburg) wurde der amtierende Hessenmeister Felix Laukhardt, der für den Segelclub Undine e.V. Offenbach segelt, in das VAPOR Opti Team aufgenommen. In diesem Zusammenhang bekommt der zwölfjährige Segler für ein Jahr ein komplettes Segelboot  von der SailLaser GmbH Berlin, Tochterunternehmen von LaserPerformance UK Ltd., zur Verfügung gestellt.
Die britische Firma LaserPerformance hat vor ein paar Jahren den amerikanischen Hersteller Vanguard aufgekauft, der für hohe Qualität im Bootsbau steht. Auf Grund der großen Erfahrung beim Bau von Optimisten in Amerika hat sich LaserPerformance entschlossen, wieder ein eigenes hochwertiges  Segelboot für die Jüngsten, den Optimist, mit in das Sortiment aufzunehmen. In den USA ist der VAPOR‐Optimist weit verbreitet, während er in Deutschland bisher noch selten zu sehen ist.

Die Verarbeitung des zur Verfügung gestellten Schiffes VAPOR XD Optimist ist tadellos, bei den Zubehörteilen wurde nicht gespart. Optisch ist das Boot mit seinen in orange gehaltenen Komponenten und einem vom Bug, über das Unterwasserschiff bis zum Heck laufenden breiten Streifen in den Farben orange‐grau‐orange ein echter „Hingucker“.  Jetzt muss es sich für den Fechenheimer Felix Laukhardt zeigen, was er aus dem neuen Boot tatsächlich herausholen kann und vor allem, wie schnell der Trimm des neuen Bootes und des Segels optimiert ist, um möglichst bald optimale Ergebnisse bringen zu können.