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Folgende Mitteilung erreichte uns heute von Thomas Laukhardt:

Hallo,
Felix hat den 30. Platz auf der deutschen Meisterschaft erreicht und war damit bester Hesse und bester aus seinem niedersächsischen Team.

Viele Grüße aus Ribnitz
Thomas

(*): Internationale Deutsche Jüngsten-Meisterschaften


Am 22. und 23. Juni war Großeinsatz auf dem Main bei Offenbach! Zuerst gab es für die Jugendlichen des Vereins ein Training, um sie für zukünftige Regatten und Segeltörns fit zu machen. Wie überall muß man auch hier klein anfangen, zum Beispiel mit 8ern um zwei Bojen. Es wird zwar noch etwas dauern, bis die ersten Medaillen und Pokale in den Schränken stehen, aber der Übungseifer ist vorhanden - den Rest macht das Training.

Direkt anschließend gab es ein Kontrastprogramm: vor dem Offenbacher Mainparkplatz war eine Drachenbootregatta, vor dem King Kameha-Beach und dem neuen Hafen Cafe 2 war die Offenbacher Stadtmeisterschaft der Segler. 

Bei kräftigen Winden gegen eine deutliche Strömung konnten vier Läufe gefahren werden, die den Seglern einiges abverlangten. Manche versuchten mit ihrem Boot sogar eine Eskimorolle, mußten aber feststellen, das ein Segel dabei sehr hinderlich ist.

Nach den körperlichen Strapazen wurde bei einem guten Buffet wieder neue Kraft geschöpft, so daß die Siegerehrung reibungslos von statten ging. Überreicht wurden die Pokale vom Offenbacher Bürgermeister Peter Schneider, der sich beeindruckt von den Leistungen der Segler zeigte.

 

 

Der bisherige Saisonbeginn ist geprägt durch die unangenehme Witterungseinflüsse. Bereits das traditionelle Ansegeln, welches vom Segelclub Undine seit 10 Jahren in Holland stattfindet, konnte wegen der Vereisung der Häfen an Ostern nicht stattfinden.

Ebenso fand die Taufe dieses Jahres unter ungünstigen meteorologischen Randbedingungen statt. Umso erfreulicher war die rege Beteiligung von Freunden, Mitgliedern benachbarter Vereine, Clubmitgliedern und Freunden der Täuflinge. Für Segler gibt es aber kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Bei strömenden Regen und unangenehm niedrigen Temperaturen nahmen ca. 60 Personen an der klassischen Tauf-Zeremonie teil. Das ursprüngliche geplante Taufprogramm wurde aufgrund des Wetters auf ein Minimum reduziert, dennoch hielten alle Täuflinge und Besucher bis zum letzten Taufakt aus.

Insgesamt wurden 7 Boote und ein neues Clubmitglied getauft. Bei den getauften Booten handelte es sich um ein Kajütboot, 3 Segeljollen, 2 Jugendboote, 1 Modellboot. Auffällig bei dieser Taufe war, dass sich der ein oder andere Täufling nicht mit den Regeln einer Bootstaufe beschäftigt hatte. Obwohl jeder Täufling schriftlich über das Prozedere einer Bootstaufe informiert worden war, musste der 1.Vorsitzende mehrmals auf das Einhalten der Taufordnung hinweisen. Auch wenn genug Flüssigkeit vom Himmel fällt, ersetzt dies trotzdem nicht die obligatorische Sektdusche. Der traditionelle Taufspruch: „Ich taufe Dich auf den Namen_________ und wünsche Dir allzeit eine gute Fahrt und eine Handbreit Wasser unter dem Kiel/Schwert“, hatte nicht jeder Täufling parat.

Für das Jahr 2014 bietet der Vorsitzende einen 1tägigen Taufkurs im Vorfeld an.

Souverän und mit großem Selbstbewusstsein wurden die Jugendboote mit alkoholfreiem Sekt von Timo und Felix Laukhardt getauft. Der Optimist mit dem Namen Geronimo ist eine Neuanschaffung des Vereins, um den Jugendlichen ein wettbewerbsfähiges Boot für Regatten zur Verfügung zu stellen und die Trainingsmöglichkeiten zu verbessern. Der Optimist mit dem Namen Vaporetto, abgeleitet vom Namen des Sponsors des Bootes, ist das Boot des derzeitigen Hessenmeisters in dieser Klasse. Nach alter Tradition wurde auch das fernsteuerbare Modellsegelboot der beiden Jungs mit Sekt und Taufspruch getauft.

Zum Schluss verschlief der letzte Täufling seinen Taufakt. Maryla Müller war als langjähriges Mitglied mit ihrer 3 Monaten alten Tochter Leila anwesend. Mit Leila Müller nimmt die 3 Generation Müller aktiv am Vereinsleben teil. Bereits im Bauch der Mutter hat Leila erfolgreich an Clubregatten teilgenommen und erhielt daher den Zusatznamen „Undinchen“.

Anschließen zog man sich in den trockenen Bereich des Clubgeländes,das aufgestellten Zeltes und die überdachten Sitzgelegenheiten zurück um bei heißem Essen und kalten Getränken über vergangene und zukünftige Segelereignisse zu philosophieren und Pläne für die Zukunft zu schmieden.

Klaus Mackeprang

1.Vorsitzender

 

Weitere Bilder der Taufe finden Sie hier

 

Auch in diesem Jahr fand an dem verlängerten Himmelfahrtswochenende in Workum am Ijsselmeer die internationale niederländische Jugendmeisterschaft im Segeln, die Dutch Youth Open, statt. Die größte Teilnehmergruppe dieser Meisterschaft bildeten ca. 406 gewertete Optimistseglerinnen und Segler. Mit am Start waren aber auch die Bootsklassen Laser 4.7, Laser Radial und 420er, die Surfer RSX und Bic Techno 293 sowie die in unseren Regionen weitgehend unbekannten Jugendbootklassen Splash und Cadet.

Das Feld der Optimisten war international. Neben Teilnehmern aus Singapur, USA, Indien und ganz Europa waren auch 11 Optisegler aus Hessen vertreten, davon zwei Fechenheimer vom Offenbacher Segelclub Undine e.V..

Die Anforderungen an die Segler waren in diesem Jahr aufgrund der herrschenden Windbedingungen extrem anspruchsvoll. Bereits am Ankunftstag zeigte sich das Wetter mit Gewitter inklusive Starkwind und Regenguss und dem anschließenden Sonnenschein von einer abwechslungsreichen Seite. Das Ungewisse sollte auch weiter bleiben.
InfoboardAm Vatertag wusste zum Zeitpunkt der offiziellen Eröffnung des Events eine Stunde vor dem geplanten Auslaufen der ersten Boote noch niemand, wie die sieben Startgruppen der Optimisten unterschieden und wie die Segler auf die Gruppen verteilt werden sollten. Als die Einteilungslisten schließlich an einer großen Infowand ausgehängt wurden, war das Gedränge so groß, dass nur mit massivem, körperlichen Einsatz von Helfern ein Umfallen derselben verhindert werden konnte. Die farbigen Bändsel zur Kennzeichnung konnten dann persönlich abgeholt werden.
 

Volle EinfahrtMit akustischem und optischem Signal wurden schließlich doch noch pünktlich die Tore geöffnet und die Boote wurden nach genauer Sicherheitsinspektion aufs Wasser gelassen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie in einem etwa dreißig  Meter schmalen Kanal mehrere hundert Boote mit Kindern und Jugendlichen neben mit hindurch fahrenden Großseglern ruhig, sicher und ohne Unfälle, wie selbstverständlich auf das offene Ijsselmeer hinauskreuzen.

 

Bei 18-22 Knoten (5-6 Windstärken) Wind konnten am ersten Regattatag die drei angekündigten Wettfahrten zügig durchgeführt werden. Bereits viereinhalb Stunden später kamen die ersten Boote nach erfolgreich absolvierten Läufen wieder zum Hafen zurück.

Hafen mit TrainerbootenIn der Nacht zum Freitag legte der Wind noch einmal ordentlich zu. Die Wettfahrt­leitung erläuterte detailliert die Wetterverhältnisse. Bei 28-33 Knoten (7 Windstärken) wurde kein Segler aufs Ijsselmeer gelassen. In stündlichen Abständen wurde die Startverschiebung verlängert, erhoffte man sich für den Nachmittag doch abflauende Winde. Um 15:30 wurden schließlich alle Wettfahrten für den Tag abgesagt. Für die Segler brachte dieser Tag eine wertvolle Erfahrung: Herrscht tatsächlich zu starker Wind wird an Land geblieben!

Samstag wurden bei zwischenzeitlich ausdauerndem und starken Regen und erneut 16-20 Knoten (5 Windstärken) Wind vier Wettfahrten gesegelt. Da mussten alle Kräfte sowie die Willensstärke mobilisiert werden, um durchzuhalten.
Am Sonntag waren zum Abschluss bei immer noch gleichbleibendem Wind noch einmal drei spannende Wettfahrten ausgetragen.

FelixIm Resümee erreichten die Undine-Segler mit Antonia Gfrörer Platz 318 und Felix Laukhardt einen 177. Platz. Er war damit bester hessischer Teilnehmer.

Die Regatta war mit 10 Wettfahrten bei Starkwind eine sehr anspruchsvolle Veranstaltung. So sind manche Segler mehr gestartet, wurden aber nie gezeitet, weil 30 Minuten nach dem Zieldurchgang des Siegers einer jeden Startgruppe das Ziel für diese Gruppe geschlossen wurde. Immer wieder kam es vor, dass Optisegler Orientierungsprobleme hatten und zunächst auf die falsche der beiden Optibahnen fuhren und dann häufig zu spät zum Start kamen. Auch etliche Proteste mussten verhandelt werden. Es gab deutlich weniger Black Flag-Disqualifizierungen wegen Frühstarts als im letzten Jahr bei lauem Wind. Für manche war es eine kostspielige Veranstaltung: Die Masten der 29er brachen reihenweise.

Doris Laukhardt

 

Am Wochenende 20./21.04.2013 wurde der zweite Lauf zur Hessenmeisterschaft der Optimistenklasse am Inheidener See ausgetragen. Mit dabei waren auch zwei Segler des Offenbacher Segelclubs SC Undine.

Von dem strahlenden Sonnenschein und den sommerlichen Temperaturen, die während der Woche geherrscht haben, war am Wettfahrtsamstag nicht mehr viel zu spüren. Bei maximal 10°C und Wind mit Böen bis zu 4 Bft., der teilweise stark drehte, zeigte sich das Wetter von einer anderen Seite. Vier Wettfahrten waren für die jungen Segler zwischen 9 und 14 Jahren in ihren kleinen Optimisten für die beiden Tage ausgeschrieben. Da für den Sonntag deutlich schlechtere Windbedingungen vorhergesagt waren, kündigte die Wettfahrtleitung bereits bei der Steuermanns­besprechung drei Startversuche für den Samstag an.

Dominiert wurde das Feld der erfahreneren Opti A-Segler in dieser Regatta von den Hessen. Vor allem Felix Laukhardt vom Offenbacher SC Undine und Leonard Zacher vom Wassersportverein Bergstraße setzten sich deutlich von den anderen Seglern ab. So gewann den ersten Lauf Leonard Zacher knapp vor Felix Laukhardt. Im zweiten Lauf ging Felix Laukhardt als erster über die Ziellinie, während Leonard Zacher auf dem vierten Platz landete. Im dritten Lauf des Tages, der erst um 18 Uhr angeschossen wurde, hatte Felix Laukhardt  Pech am Start und ging erst als drittletzter über die Startlinie. Dann begann eine fulminante Aufholjagd, bei der sich Felix Platz für Platz durch das Regattafeld nach vorne arbeitete und kurz vor dem Ziel auch den bis dahin noch auf Platz 2 liegenden Eric Fischer überholen konnte. So beendete Felix die dritte Wettfahrt erneut als Zweiter. Leonard fuhr in dieser Wettfahrt einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Am Ende des Tages lag Felix mit einem Punkt in der Gesamtwertung vor Leonard. Der Sonntag musste die Entscheidung bringen.
Am Sonntag flaute jedoch der wenige Wind vom Morgen immer weiter ab, so dass die Wettfahrtleitung um 13 Uhr das Ende der Regatta ankündigte und das Ergebnis vom Vortag zählte. Somit siegte Felix Laukhardt vor Leonard Zacher. Dritter wurde Eric Fischer vom WSV Langen. Antonia Gfrörer, zweite Seglerin des SC Undine, blieb unter ihren Möglichkeiten und kam auf einen 11. Rang.

Im Anschluss an die Regatta fand auch die Ehrung zur Hessenmeisterschaft 2012/2013 statt. Die Wertung zur Hessenmeisterschaft, zu der auch das Ergebnis der Regatta aus dem Herbst 2012 am Krombachstausee im Westerwald zählte, spiegelte auf den ersten Plätzen das Ergebnis dieser Regatta wider. Sieger in Opti A wurde Felix Laukhardt vor Leonard Zacher und Eric Fischer.

Doris Laukhardt

Segelclub Undine