Eröffnung der Segelsaion 2015 - Taufe der neuen Boote
Am Sammstag den 3 Mai startete die Segelsaison 2015 für 
den Segel Club Undine mit der Taufe der neuen Boote. Wie in den Vergangen Jahren hatte wir auch in diesem Jahr einen großen Zuwachs an aktiven Mitgliedern mit neuen Booten und einige Vereinsmitglieder die ihr neustes Boot Taufen ließen.
Weitere Bilder der Taufe finden Sie in Hier.
SCU-Segler in Wiesbaden erfolgreich
Der SCU war mit zwei Booten bei der Wiesbadener Stadtmeisterschaft beim WYC vor Schierstein dabei. Während für die Kadersegler Antonia Gfrörer (SCU) & Lucas Suarez (SCR) die Regatta eher als ein Trainingstag vor der eigenen Haustür zu sehen war, war für die Begleitmannschaft („Transporteure“) aus Stefan Gfrörer (SCU) & José Suarez der Spaß am Segeln und Regattasegeln im Vordergrund. Doch es lief besser als erwartet.
Am Samstag bei Starkwind auf dem Rhein war jeder Segler gefordert. Hochwasserbedingte starke Strömung und 4 (Böen 5) Bft Wind gegen den Strom sorgten für entsprechende Bedingungen; aber insbesondere der stark böige Wind hatte es in sich. Jede Bö von achtern den Rhein hinauf schob die Jollen zwar schön auf die Wellen, aber ein 420er mit leichter Mannschaft ist da nicht mehr zu halten, so dass Antonia&Lucas meist ohne Spi segelten, weil auch ohne Spi die Kenterung nicht vermeidbar war; so war in der ersten Wettfahrt keine gute Platzierung zu holen. Da hatten es Stefan&José, die allerdings die erste Wettfahrt technik-bedingt verpassten, mit der Lis „Babelfisch“ schon einfacher.
Da die SCUler die einzigsten Jollen auf der Regatta waren, fragte die Wettfahrtleitung vorher extra nochmals, ob wir bei diesem Wetter segeln könnten. Wir haben ihr es bewiesen und die jugendlichen Segler auf ihrem 420er haben hinterher ein extra Sonderlob („große Klasse!“) und einen Sonderpreis des WYC bekommen.

Der Sonntag war dann eher mau. Bis die Regatta um 11:00h angeschossen wurde, war der Wind endgültig zu einem lauen Lüftchen geworden. Bei wenig Wind wurde noch ein Lauf im Schiersteiner Hafen gesegelt, der geplante zweite war nicht mehr möglich. Aber immerhin waren damit vier Wettfahrten ohne Streicher im Kasten.
Am Ende konnte sich das Resultat der SCU sehen lassen: Antonia & Lucas mussten sich auf ihrem 420er nur einer überragend segelnden Triaz geschlagen geben und konnte den sehr guten zweiten Platz erringen. Stefan & José (bzw. am Sonntag mit Julius) ließen einige klassische Regattaschiffe hinter sich und standen in der nach Yardstick gewerteten Regatta auf dem dritten Platz.
Insgesamt mal wieder ein großer Erfolg für die Undine-Segler im heimischen Revier, der zeigt, dass sich es richtig lohnt mal in die (nahe) Ferne zu fahren und den Undine-Wimpel hochzuhalten.
Stefan G. Gfrörer
Hessischer Optimisten-Kader trainiert am Comer See

Vom 28.3 bis zum 4.4 fand in Domaso am Comer See ein Kadertraining für die hessischen Optimisten statt. Für die Kinder war das das erste große Training außerhalb Deutschlands. Zehn Kinder haben daran teilgenommen, darunter zwei SCU-Mitglieder: Agatha und Nikolas. In dieser Woche waren die Windverhältnisse mit 2-8 Windstärken sehr verschieden. 
Die 8 Windstärken kamen jedoch nur am Mittwoch, dem Lay-Day, zustande. Den Abend des Lay-Days verbrachte die Gruppe in einem Restaurant bei einem gemeinsamen Abendessen. An den anderen Tagen wurde auf dem Wasser aber richtig Gas gegeben.

Obwohl Agatha und Nikolas, die das Fräulein Bö und das Maabotsche fuhren, tapfer kämpften, landeten sie, wie alle anderen Kinder auch, einmal im Wasser. An jedem Tag wurden Wettfahrten gefahren und am Ende fand eine Siegerehrung statt. Da Agatha sich am Bein verletzte konnte sie an zwei Wettfahrten nicht teilnehmen und wurde deshalb zweite. Nikolas wurde neunter, was wirklich eine sehr gute Leistung war. Mit den Trainern Reinhard, Benni und Markus, war es eine sehr schöne Woche.
Agatha
Segelclub Undine stellt Vize-Hessenmeister
Die Nachwuchsarbeit des Segelclub Undine hat wieder Früchte getragen: Das Team Antonia Gfrörer (Frankfurt-Fechenheim) & Lucas Suarez (Walluf) holten sich am vergangenen Wochenende den zweiten Platz der Hessenmeisterschaft in der 420er-Jolle.
Die Hessenmeisterschaft in der Zweimann-Jolle „420er“, wird über zwei Regatten ausgetragen. Am vorvergangenen Wochenende konnte das Team Gfrörer/Suarez am Langener Waldsee gut vorlegen. Bei wechselnden Winden gab es spannende Rennen mit vielen Platzwechseln. Schon in der Zwischenwertung landete das Team auf dem zweiten Platz, hielt aber die Spannung für den folgenden zweiten Lauf noch offen, denn entschieden war noch nichts.
Der zweite Lauf an der Krombachtalsperre im Westerwald war weniger vom Wetterglück bedacht. Am ersten Regattatag liefen zwar alle Boote aus, an einen Start war durch drehende Winde und Flautenlöcher nicht zu denken. So blieb der Sonntag an dem noch zwei Läufe bei Regen und schwachem Wind zustande kamen. Zu wenig, um noch auf den ersten Platz der Hessenmeisterschaft vorzufahren, aber genug um bei dieser Regatta als Sieger vom Wasser zu kommen.
Die 420er Jolle ist ein sportliches Zweimann-Boot, das auf den Regattenbahnen weltweit im Einsatz ist. Ab ca. 13 Jahren kann es gesegelt werden und ist trotz Spinnaker und Trapez für Einsteiger geeignet, aber auch noch für Spitzensegler interessant. Neben der 420er Jolle werden beim Segelclub Undine auch Optimist (für die Jüngsten) und Laser erfolgreich auf den Regattabahnen gesegelt.
Stefan G. Gfrörer
Die Stege sind wieder im Wasser
Am letzten Samstag wurden die Stege wieder ins Wasser gelassen. Es war diesmal ein besonders imposantes Bild, da wir wegen der Bodenbeschaffenheit ausnahmsweise einen 100to Kran nutzten.
Wir haben wie immer einiges erledigen können, aber leider sind wir dieses Jahr doch sehr durch die Baustelle beeinträchtigt. Im Einzelnen heißt das:
- Die Stege sind zwar im Wasser, aber NICHT benutzbar. Da wir an Steg 2 und Steg 3 die Ankerketten nicht am Steg festmachen konnten, habe sie nicht den erforderlichen Halt, um Boote daran fest zu machen. Außerdem haben wir zur Verbesserung der Stabilität alle Stege mit Leinen mit einander verbunden, so dass die Plätze der Innenlieger nicht erreichbar sind. In den nächsten Tagen wird ein Taucher der Baufirma unsere Ankerketten suchen, damit die Stege wieder voll funktionsfähig sind.
- Der Kran hat keinen Strom. Nachdem jetzt die Stege im Wasser sind, sollen auch bald möglichst von der Baufirma unsere Lichtmasten und der Fahnenmast gestellt werden. Dann kann auch die neue Elektrik komplettiert werden und der Kran hat wieder Strom. Es besteht aber die Möglichkeit, dieses Jahr einmal kostenlos beim ORV zu kranen.
- Boote bitte nur in dem Bereich abstellen, wo der Rasen noch vorhanden ist. In den kahlen Bereichen wird noch Muttererde ausgebracht und nochmal Rasen eingesät, bis dieser soweit ist, können wir diese Flächen leider nicht nutzen!
- Bitte in den kahlen Bereichen auch möglichst keine Autos abstellen.
- Der Jollensteg ist nicht im Wasser, wer sich die Ecke auf unserem Grundstück anschaut, weiß auch, warum. Slippen ist aber grundsätzlich möglich.
- Der Hebebock funktioniert, allerdings sind derzeit die Sicherungen nicht eingeschaltet. Das wird aber bis zum 1. April erfolgen.
Klaus Mackeprang ist in ständigem Kontakt mit der Bauleitung, damit die Beeinträchtigungen so bald wie möglich enden. Allerdings wird es wohl noch ein paar Wochen dauern, bis wir wieder eine schöne Rasenfläche haben.