Menu Content/Inhalt

Bei der Kieler Woche 2015 hat Felix Laukhardt einen hervorragenden 7. Platz erreicht. In dem bestens besetzten internationalen Feld wurde er gleichzeitig viertbester Deutscher. Leider war es am ersten und zweiten Tag recht schwachwindig, sonst wäre noch mehr drin gewesen. Somit musst er sich von Tag zu Tag steigern und konnte die letzte Wettfahrt sogar gewinnen. Von seinem Trainer Uwe Kuhlmann wurde diese Wettfahrt als taktische Meisterleistung bewertet und so zog er für ihn den Hut (Kappe). Da die ersten 6 von 11 Wettfahrten mit GPS Trackern aufgezeichnet wurden kann man sie sich auf www.Kieler-Woche.de im SAP livecenter noch einmal anschauen. Diese 7. Platz dürfte die beste Platzierung die je ein Undine Segler bei einer Kieler Woche erreicht hat.

Einen Tag vor Beginn der Kieler Woche konnte Felix einen Sponsorenvertrag mir dem Regattaausrüster Aquaequip unterschreiben. Er ist damit Mitglied im Aquaepuip Sailing Team 2015.
Auch als Segler vom Main kann man es weit nach vorne bringen!

Thomas Laukhardt

Vom 20. bis 28. Juni fand die diesjährige Kieler Woche statt.
Auslaufen Olympiahafen KielNachdem ich mich zu Beginn des olympischen Teils schon zum Training in Schilksee aufhielt, ging es zur zweiten Wochenhälfte erst richtig los.

Der Regattapart begann jedoch erst nach dem Feuerwerk der Wochenhälfte am Mittwochabend, welches direkt vor dem Olympiahafen von einem Schiff abgefeuert wurde.
Leider war der Wind zum Regattastart ernüchternd. Noch am Trainingswochenende waren für Donnerstag 20 Knoten vorhergesagt; Die Realität sagte etwas anderes: 6 Knoten Wind und eine fiese Welle. Da diese Bedingungen noch meine Schwachstelle sind, lag ich nach dem ersten Tag nur auf Platz 15. Im Wettfahrt-Prinzip ohne Gruppensegeln mit 46 Startern gelangen mir nur die Platzierungen 15, 20 und 13.
Einlaufen im Olympiahafen KeilDer zweite Tag sollte, wie bei der YES, auch nach gleichen Bedingungen am Vortag, wieder zur Aufholjagt genutzt werden. Doch wie es immer der Fall ist, der Wind spielte mal wieder nicht mit. So wurde der erste Start auf Grund des Wetterberichtes um drei Stunden nach hinten verschoben. – Zum Glück konnte es dann aber losgehen. Nach einem Schlepp zur Regattabahn fanden wir einen schwachen Ostwind mit um die 7 Knoten vor.
Diesmal sollte ich es jedoch besser machen. Nach einigen Tipps vom Trainer stellte ich mich schon viel besser an, was man an den Platzierungen 10, 9 und 8 auch erkennen kann.

Am dritten Regattatag wollte ich, auf dem 10. Gesamtrang liegend, aber doch noch etwas mehr rausholen. Bei einer Windstärke von 10-13 Knoten war das nun auch richtig möglich.
2, 10, 4, das hieß schon einmal Gesamtrang 8. Glücklich und mit Hunger auf den letzten Tag der Kieler Woche kam ich am Nachmittag vom Wasser.
Ich  fokussierte mich. Bei guten 15 Knoten wollte ich es wissen. – Da die linke Seite deutlich besser aussah als die rechte, ging es im ersten Lauf dieses Tages dort entlang. Leider lag der Kurs etwas schief, weshalb ich es nicht mehr schaffte über das Feld zu kommen. Nachdem ich somit als 5.-Letzter die erste Tonne erreichte, hieß es arbeiten. Mehr als sonst, um nicht mehr zurück zu fallen. Dieses Vorhaben gelang. Ich konnte mich im Ziel noch auf einen 13. Platz retten, wodurch ich meinen Streicher nicht verschlechterte.
EröffnungsfeuerwerkIm letzten Regattarennen setzte ich von weiter vorne an. Als Dritter an der Luvmarke konnte ich mich auf der ersten Outerloop-Kreuz an die Spitze des Feldes setzen. Mit einer strikten Feldkontrolle auf der zweiten Kreuz, war mir dieser Platz nicht mehr abzunehmen. Auch, wenn es unter den ersten drei recht eng herging, behielt ich zum Schluss einen kühlen Kopf.
In der Gesamtwertung konnte ich mich noch um einen Platz verbessern und schloss meine erste Kieler Woche mit einem guten 7. Platz ab.

Felix Laukhardt; GER 207334

Felix Laukhardt vom Offenbacher Segelclub Undine e.V., seit Jahren erfolgreich im Optimist, segelt seit Herbst 2014 in der Jugend-Einmannjolle Laser 4.7 im Hessischen Segelkader. Er trainiert überwiegend und fast jedes Wochenende am Steinhuder Meer beim Niedersächsischen Segelkader. Während der Osterferien fand das Training eine Woche lang vor Warnemünde auf der Ostsee statt, das Felix mit einer On-Board-Kamera dokumentiert und zu einem eindrucksvollen Kurzvideo zusammengeschnitten hat.  https://www.youtube.com/watch?v=RvzKEuJZHek

Seine erste Laser-Regatta im letzten Jahr, die Niedersächsische Landesmeisterschaft, gewann er. Bei der Distriktmeisterschaft West (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Nordrhein-Westphalen) im April wurde Felix Vizemeister. Bei der diesjährigen Niedersächsischen Landesmeisterschaft am Muttertagswochenende auf dem Steinhuder Meer wurde Laukhardt bei Windstärken bis 6Bft. erneut Zweiter; schneller war nur ein Segler vom Kieler Yachtclub.

Vor wenigen Wochen erfolgte seine Nominierung für die  Jugend-Weltmeisterschaft, die in den Sommerferien 2015 am Ijsselmeer in den Niederlanden stattfinden wird. Er wurde als Fünfter der ersten acht deutschen Teilnehmer nominiert und gehört derzeit zu den zehn besten Seglern der Bootsklasse Laser 4.7 in Deutschland.

Doris Laukhardt

 

Bei herbstlichen Temperaturen und frühlingshaften Regenschauern fand am vergangenen Wochenende die offene Offenbacher Stadtmeisterschaft im Segeln statt. Ausrichter der Veranstaltung war der Segelclub Undine, der wie so häufig, die meisten Boote aufs Wasser brachte. Ausgeschrieben ist die Veranstaltung für vier Bootsklassen: Kajütboote, offene Kielboote, Jollen und Optimisten. Erfreulich ist die Anzahl der Optimisten, die aktuell auch die erfolgreiche Jugendarbeit des Segelclub Undine wiederspiegelt. Leider konnte die Klasse der offenen Kielboote nicht einzeln gewertet werden, da zu wenige Boote an den Start gingen.

Bevor die Segler am Samstag den 20.06.2015 die Startlinie erreichten wurden sie erst einmal kräftig von oben bewässert. Auch wenn kein Boot aufgrund des bescheidenen Windes kenterte, waren die ersten Segler bereits vor dem Start richtig nass. Leider drückte der Regen den Wind weg, sodass die Wettfahrt vorzeitig Mangels Wind beendet werden müsste. Wettfahrtleiter Dietmar Schimpfle hatte ein Einsehen mit den Aktiven und schickte die Segler aufgrund der Windvorhersage zum Clubgelände zurück.

Mit Pellkartoffeln, Hering oder Quark und zum Nachtisch leckeren Kuchen stieg das Stimmungsbarometer wieder in den grünen Bereich. Richtige Feierlaune kam wegen der niedrigen Temperaturen allerdings nicht auf.

Der Sonntag brachte ebenfalls Regen. Kurz nach 11:00 Uhr erfolgte der Start vor dem Revier der Kaiserleibrücke. Insgesamt gingen 14 Boote an den Start. 4 Boote stelle der befreundete ORV und 10 Boote nahmen vom Segelclub Undine teil. Diesmal hielten der Wind und die Segler durch. Spannende Zweikämpfe und packenden Zieldurchgänge demonstrierte die sportliche Leistungsfähigkeit der Segler. Da der Wind weiter blies konnte eine zweite Wettfahrt gestartet werden. Der ein oder andere versuchte sein Ergebnis aus dem ersten Lauf zu verbessern und es wurde mit dem Messer zwischen den Zähnen gekämpft. Nachdem das letzte Boot die Ziellinie überquert hatte wurden die Bahnmarken eingesammelt und zum Clubgelände zurückgefahren.

Nach dem deftigen Rinderbraten mit Klößen und Rotkohl fand die Siegerehrung und Pokalvergabe auf dem Clubgelände statt. Offenbacher Stadtmeister wurden in der Klasse:

Kajütboote und offene Kielboote: Stephan Laukhardt und Norbert Vechtel / SCU
Jollen: Kim Sator / ORV
Optimisten: Nikolas Wycislik / SCU

Für das Jahr 2016 wünschen wir uns eine stärkere Beteiligung auch der anderen am Main ansässigen Vereine. Leider konnten auch nicht alle eigenen Vereinsmitglieder mobilisiert werden. Das für die Jahreszeit untypisch Wetter motivierte leider auch nicht für sportliche Veranstaltungen im Freien. Mein besonderer Dank gilt der Küchencrew, die ein leckeres Essen auf den Tisch gebracht hat, dem Regattaleiterleiter und seinen Helfern und allen, die zum erfolgreichen Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Klaus Mackeprang

Vorsitzender SCU

Die Segelsaison hat begonnen - Die Regattasegler des Segelclubs Undine e.V. Offenbach sind seit Jahresbeginn unterwegs; so auch die Jüngsten-Seglerinnen und -Segler im Optimist.

Fünf Jüngsten-Seglerinnen und Segler des Klubs nahmen am 18. und 19. April 2015 im Optimist an der Regatta in Inheiden als größte Gruppe eines einzelnen Vereins teil. Schwierige Bedingungen mit Böen und im Laufe der Regatta immer weiter nachlassendem Wind galten gemeistert zu werden. Bei drehendem Wind gelang es der Regattaleitung am Mittag des zweiten Tages nicht mehr, einen passenden Kurs auszulegen. So blieb es schließlich bei zwei Wettfahrten an beiden Tagen. Dabei konnte in der Gesamtwertung d Agatha Wycislik einen hervorragenden dritten Platz ersegeln. Theo Gnass erkämpfte sich auf seiner ersten Regatta einen tollen 13. Platz. Nikolas Wycislik wurde 14. und Hannes Hedtke 17..

Beim zweiten Lauf zur Hessenmeisterschaft 2014/2015 der Optimisten in Schotten am Muttertagswochenende starteten erneut vier Jüngstensegler des SCU. Bei starkem und böigen Wind auf dem Niddastausee errang Agatha Wycislik den 4. Platz, Timo Laukhardt wurde 9., Theo Gnass 11. und Nikolas Wycislik 14.

In der Hessenmeisterschafts-wertung, die sich aus der Regatta an der Krombachtal-sperre im Herbst sowie der Regatta am Niddastausee zusammensetzte, segelte Agatha Wycislik auf einen hervorragenden 4. Platz, Timo Laukhardt folgte auf dem 5. Platz und Nikolas Wycislik auf dem 9. Platz. Theo Gnass, der erst seit diesem Jahr Regatta segelt und somit nur die Hälfte der Wettfahrten einbringen konnte, kam immerhin auf einen 20. Platz.

Doris Laukhardt